Chlorgestank und unangenehmer Geruch – was hilft?

Dreckiger Pool

Inhalt

Unangenehme Gerüche können in Gartenpools auftauchen, besonders wenn man diese lange nicht gepflegt hat. Gartenpools sind jedoch ein sensibles Ökosystem und bei kleinen Abweichungen im Wetter oder durch Verschmutzungen können diese zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Das Wasser im Becken ist nicht nur trüb, sondern es können auch braune oder grüne Verfärbungen auftreten. Im schlimmsten Fall stinkt der Pool. Aber auch wenn der Pool schon stinkt, gibt es Möglichkeiten, das Problem zu lösen, damit Sie wieder frisches Wasser genießen können.

Ursachen für unangenehme Gerüche in Pools

Im Allgemeinen ist Wasser, das einen unangenehmen Geruch verströmt, mit bloßem Auge als trüb oder verfärbt erkennbar. Grundsätzlich deutet der Poolgeruch darauf hin, dass das Poolwasser zu reich an organischen Verbindungen wie Algen ist. Die häufigsten Ursachen sind bekannt, jedoch ist es in jedem Fall wichtig zu wissen, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um den unerwünschten Geruch zu beseitigen. Im Allgemeinen riecht der Pool nicht schlecht, wenn der Pool ordnungsgemäß gewartet wird, wie z. B. die Wasserqualität und die Sauberkeit des Bodens und der Seiten des Pools.

Es ist jedoch wichtig, jede Situation zu betrachten, um Hinweise auf die spezifische Ursache zu finden. Nach einer Winterperiode, in der der Pool mit einer Poolabdeckung abgedeckt ist, kann die Algenbildung zunehmen, wenn die Poolabdeckung nicht vollständig angebracht wurde. Hier finden Sie einen weiteren Artikel zum Thema Poolgestank.

Tipps, um den Geruch zu entfernen

Wasserverfärbungen im Schwimmbecken können mit einem unangenehmen Geruch einhergehen, dieser muss jedoch nicht gleichzeitig mit ersterem auftreten. Mangelnde Wasserhygiene ist oft die Ursache für Schwimmbadgerüche. Dies lässt sich in der Regel durch geeignete Reinigungsmaßnahmen beheben, die im nächsten Abschnitt beschrieben werden.

Schritt 1: Entfernen von Blättern und anderem Schmutz

Um Blätter, Insekten und andere Verunreinigungen von der Wasseroberfläche zu entfernen, sollte man einen Kescher verwenden. Diese Maßnahme verhindert die Bildung von zusätzlichem Schmutz auf dem Boden und den Wänden des Beckens. 

Schritt 2: Boden und Wände abbürsten

Beginnen Sie mit der Reinigung des Beckens, insbesondere in verschmutzten Bereichen, da das Beckenwasser durch vereinzelte Ablagerungen trüb werden kann. Wenn die Verschmutzung durch Algen und anderen Organismen sehr deutlich ist, muss dieser Schritt und der nächste Schritt mehrmals durchgeführt werden.

Schritt 3: Poolsauger verwenden

Ein manueller oder automatischer Staubsauger reinigt den Boden und bei einigen Modellen auch die Wände. Wenn das Wasser jedoch grünlich ist, was auf einen Algenbefall hindeutet, ist Vorsicht geboten. Die Algen können sich durch das Aufwirbeln noch stärker im Wasser verteilen.

Schritt 4: Reinigung des Skimmers

Generell sollten Poolskimmer mindestens einmal pro Woche, in diesem Fall nach Bedarf, gereinigt werden. Dazu gehört neben dem Entfernen von Schmutz auch das Entleeren des Skimmerkorbs für einen optimalen Skimmerbetrieb.

Schritt 5: Überprüfen des Wasserkreislaufs

Stellen Sie sicher, dass der Wasserreiniger, die Poolpumpe, jedes Filtermedium, der einzelne Filter und die Rücklaufleitung in einwandfreiem Zustand sind, um die bestmögliche Leistung zu erzielen. Beheben Sie mögliche Fehler, damit das Poolwasser richtig gefiltert wird.

Schritt 6: Funktion des Filters prüfen

Das Kartuschenfiltersystem oder das Sandfiltersystem sollte nach den Angaben des jeweiligen Herstellers überprüft werden. Im letzteren Fall muss die Kartusche möglicherweise gereinigt oder ersetzt werden. Andererseits erfordern die Filtermedien der Sandfilteranlage nur eine sogenannte Rückspülung, da die durchschnittliche Lebensdauer des Sandes 5 Jahre beträgt.

Schritt 7: Chlorierung durchführen

Dieser Vorgang, reinigt das Wasser von allen fremden organischen Stoffen wie Algen, Bakterien und Verunreinigungen. Wir empfehlen, mindestens einmal pro Woche zu chloren, tun Sie dies jedoch nicht, wenn das Wasser unangenehm riecht. Die oben genannten Schritte hingegen helfen, den muffigen Geruch des Schwimmbeckens loszuwerden. Andererseits kann eine regelmäßige Durchführung auch dazu beitragen, unangenehme Gerüche und Veränderungen des Blaus, Brauns oder Trübung des Poolwassers zu vermeiden. Wichtig ist auch, insbesondere den pH-Wert zu kontrollieren und ggf. mit Chemikalien auf einen Wert zwischen 7,0 und 7,6 einzustellen.

Der muffige Poolgeruch geht nicht weg, was nun?

Wenn alle Maßnahmen den muffigen Geruch nicht verbessern und der Beckengeruch anhält, bleibt nur die Ablassung des Wassers übrig.

Wenn Algen und andere Verunreinigungen mit Poolpflegemitteln aus dem Pool entfernt wurden, sollte zunächst das Poolwasser gewechselt werden. Außerdem müssen vor dem Wechsel des Poolwassers alle notwendigen Reparaturen am Pool inklusive Poolzubehör, insbesondere der Filteranlage und des Skimmers, durchgeführt werden.

Verwenden Sie beim Wasserwechsel möglichst Leitungswasser. Brunnenwasser ist definitiv nicht zu empfehlen, da es den Wert von Ammonium, Mangan, Nitraten, Kupfer und Eisenoxiden erhöhen kann. Brunnenwasser ist eine günstige Alternative, jedoch besteht die Gefahr von Verfärbungen, wie z. B. durch Eisenoxid, und durch die Zugabe von Chlor entsteht grünliches oder bräunliches Beckenwasser.

Fazit zum Poolgestank

Wenn das Becken riecht, wird der Geruch hauptsächlich durch eine Zunahme organischer Stoffe wie Algen, Bakterien oder andere Organismen verursacht.

Wenn der Geruch des Wassers im Pool jedoch nicht auf Fehler im System oder Algenwachstum zurückgeführt werden kann, sollten allgemeine Hygienemaßnahmen und die Wasserqualität eingeleitet und überprüft werden. Daher ist es neben der manuellen Entkalkung erforderlich, den Wasserkreislauf und die chemische Zusammensetzung des Beckenwassers auf Probleme zu überprüfen. Sollten Filter, Wasserreiniger, Chlorgehalt und optimale pH-Werte das Problem nicht lösen, muss das Beckenwasser komplett durch Leitungswasser ersetzt werden.

Ursachen von Chlorgeruch in Schwimmbädern

Der Einsatz von Chlor birgt Tücken. Viele Pools und Schwimmbäder haben diesen typischen Chlorgeruch. Es gibt mehrere Schritte, die Sie unternehmen können, um chemische Gerüche aus dem Wasser schnell zu beseitigen. So riecht der Pool nach frischem Wasser und die Erfrischung im Sommer ist garantiert.

In den meisten Fällen muss vor der Beseitigung des Chlorgeruchs die Ursache untersucht werden. Entgegen der landläufigen Meinung werden chemische Gerüche nicht durch überschüssige Chemikalien verursacht, sondern durch ein unangemessenes Verhältnis von freiem Chlor im Poolwasser.

Alle Arten von organischen Verbindungen, wie zum Beispiel Urin, kommen im Kinderbeckenwasser häufig vor und bilden, wenn Becken nicht gereinigt werden, sogenannte Chloramine. Durch zu wenig Chlor im Poolwasser oder ein beschädigtes Poolfiltersystem nimmt die Verschmutzung im Pool zu. Außerdem kann es vorkommen, dass der pH-Wert nicht richtig eingestellt ist oder das Beckenwasser nach der Überwinterung nicht gepflegt wurde.

Wie kann man chemische Gerüche aus dem Poolwasser entfernen?

Wenn Chlorgerüche wahrnehmbar sind, entfernen Sie die Chloramine, während das Beckenwasser das gebundene Chlor nicht auf natürliche Weise abbaut. Gibt es dagegen Schwächen bei der chemischen oder manuellen Wartung des Beckens, müssen diese behoben werden. Die Schritte zur Beseitigung des chemischen Geruchs werden im nächsten Abschnitt beschrieben.

Schritt 1: Schwimmbadwasser testen

Es gibt mehrere Tests, um die Wasserchemie zu überprüfen. Passende Testkits sind oft im Preis von Poolpflegeprodukten enthalten. Der Chlorgehalt kann mit der sogenannten DPD-Methode gemessen werden. Der ideale Chlorgehalt sollte 1,0 bis 3,0 betragen.

Darüber hinaus sollten die oben genannten Chloraminwerte 0,2 Milligramm pro Liter nicht überschreiten. Es ist auch ratsam, sowohl den pH-Wert als auch die Härte des Beckenwassers zu analysieren.

Schritt 2: pH-Wert einstellen

Der optimale pH-Wert sollte zwischen 7,0 und 7,4 liegen. Das bedeutet, dass das Beckenwasser leicht alkalisch ist. Bei einem zu hohen pH-Wert nimmt desinfizierende Wirkung ab. Andererseits wirkt sich ein zu niedriger pH-Wert negativ auf die Fugen der Poolfliesen und die Metallteile des Pools aus.

Schritt 3: Chlorierung

Wenn der Gehalt an freiem Chlor weniger als 0,3 Milligramm pro Liter beträgt, sollte eine Stoßchlorung durchgeführt werden. Dies geschieht durch Zugabe einer Schnellchlortablette oder 20 Gramm Chlorgranulat pro Kubikmeter Beckenwasser, jeweils nach individueller Anleitung des Herstellers. Geben Sie die Tablette in den Skimmer oder lösen Sie es in einem Eimer mit heißem Wasser auf, bevor Sie es verwenden.

Diese Schockchlorung entfernt nicht nur Chloramine, die chemische Gerüche verursachen, sondern bekämpft auch andere Organismen wie Algen und Bakterien im Beckenwasser. Mit dieser kurzfristigen Chlorüberdosis haben Sie das Poolwasser im Grunde gründlich gereinigt. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, ist auf die Auflösung von Chlor zu achten.

Schritt 4: Nach der Chlorierung

Für das Funktionieren des Filtersystems werden Chemikalien über das Filtersystem (Kartuschenfiltersystem oder Sandfiltersystem) zugeführt, so dass es mindestens 2 Tage ohne Unterbrechung läuft. Wenn möglich, sollte das Ventil von vornherein in den „Umluft“-Modus versetzt werden. Dadurch wird das Wasser ohne Zwischenfilter für eine effizientere Zirkulation direkt in den Pool zurückgeführt.

Schritt 5: Pflegemittel hinzufügen

Danach sollte man Flockungsmittel hinzufügen, damit das Filtersystem die kleinsten im Wasser schwimmenden Partikel erkennt. Dadurch wird das Poolwasser klar und hygienisch. Sie müssen jedoch die Anweisungen des Herstellers bezüglich der Dosierung befolgen.

Eine geeignete Maßnahme zur Vermeidung neuer chemischer Gerüche und zur Kontrolle der Verfärbung des Beckenwassers ist der Einsatz von Algenschutzmitteln. In Kombination mit einem richtig eingestellten pH-Wert dient es als Poolreinigungsoption für die Eigenschaften des Poolwassers.

Schritt 6: Chlorgehalt kontrollieren

Generell sollte die chemische Zusammensetzung des Beckenwassers regelmäßig analysiert und gegebenenfalls angepasst werden. Nachdem das Wasser im Filtersystem zirkuliert ist, sollte die Chlorkonzentration erneut gemessen werden, um das Risiko von Reizungen, insbesondere bei empfindlicher Haut, zu vermeiden. Angenommen, der unangenehme Geruch ist verschwunden, sollten Sie bei einem höheren Chlorgehalt als normal auf das Schwimmen für eine Weile verzichten.

Chlor-Geruchsentfernung: Alternative

Wenn die oben genannten Maßnahmen den unangenehmen Geruch nicht beseitigen, haben Sie eine letzte Chance, ihn zu entfernen. Wichtig ist zunächst ein vollständiger Wasseraustausch und möglichst kein Nachfüllen des Brunnenwassers, da es mit großen Mengen an gelöstem Metall verunreinigt sein kann, das zu Verfärbungen und Schäden führen kann. Wenn der Pool schließlich voll ist, wird die Wasserzusammensetzung mit Chemikalien zur Poolpflege optimal eingestellt.

Falls Sie Interesse an einem eigenen Pools im Garten haben, hilft unser Swimmondo-Team Ihnen gerne weiter. Eine gute Beratung, wie auch fachliche Expertise können Sie sich bei uns einholen. Wir unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung von ihrem Traumpool und freuen uns auf ein unverbindliches Erstgespräch. Besuchen Sie auch unseren Poolkonfigurator und planen Sie ihren Traumpool mit uns. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

Share:

Share on facebook
Facebook
Share on pinterest
Pinterest
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

On Key

Related Posts