Richtige Poolreinigung – Diese Fehler sollten Sie vermeiden!

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Die Poolreinigung kann sehr individuell sein, es sollten aber einige grundlegende Regeln beachtet werden, um Fehler zu vermeiden. Nur so können Sie sicher sein, dass Sie lange Zeit viel Freude an Ihrem eigenen Pool haben und der Badespaß uneingeschränkt möglich ist. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen die gängigsten Fehler bei der Poolpflege näherbringen und Ihnen dadurch ärgerliche Vorkommnisse in Zukunft ersparen.

Was sind die gängigsten Fehler bei der Poolpflege?

Jeder Mensch ist anders und hat andere Routinen bei der Poolpflege. Es gibt jedoch einige Fehler, die immer wieder passieren und mit dem nötigen Hintergrundwissen vermeidbar wären. Die gängigsten Fehler möchten wir Ihnen im Folgenden erläutern.

  1. Der Pool reinigt sich nicht von allein

Auch wenn dies vermutlich der Wunschvorstellung jedes Poolbesitzers entspricht, reinigt sich ein Pool nicht von allein. Stattdessen müssen Sie als Besitzer in regelmäßigen Abständen das Putzzeug zur Hand nehmen und den Pool pflegen. Zur richtigen Reinigung gibt es verschiedene Geräte und Reinigungsmittel, welche verwendet werden können. Am wichtigsten ist jedoch eine Routine und das Entfernen von Laub, Staub und anderen Fremdstoffen auf der Oberfläche des Poolwassers.

Merke: Nehmen Sie beim nächsten Schwimmen einfach die Bürste mit ins Wasser und reinigen den Pool währenddessen. Dann ist die Überwindung geringer und Sie haben trotzdem Spaß im Wasser.

  1. Auf die Kleidung kommt es an

Egal ob Badeanzug, Bikini oder Badehose – Hauptsache Sie tragen Kleidung, welche speziell für den Gebrauch im Wasser konzipiert wurde. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass schädigende Chemikalien oder Fäden ins Wasser gelangen die die Qualität des Poolwassers verschlechtern. Tauschen Sie demnach vor jedem Baden Ihre Alltagskleidung gegen passende Schwimmbekleidung.

Merke: Nicht nur Ihrem Pool wird der Outfitwechsel guttun. Auch Ihre Alltagskleidung wird sich bei Ihnen bedanken, da sie ansonsten vom Chlor angegriffen und verfärbt werden kann.

  1. Den pH-Wert muss man immer wieder kontrollieren

Ein zu hoher oder zu niedriger Ph-Wert sollte Ihnen auf keinen Fall passieren, denn der pH-Wert muss für eine gute Wasserqualität regelmäßig überprüft werden. Dies kann schnell und einfach mithilfe von Teststreifen, Tabletten oder auch einem digitalen Messgerät stattfinden. Idealerweise sollte der pH-Wert des Poolwassers zwischen 7,0 und 7,4 liegen und muss bei Bedarf mit speziellen Pufferlösungen angepasst werden. Nur durch eine regelmäßige Kontrolle kann eine ausreichende Wasserqualität gewährleistet werden.

Merke: Weder ein zu hoher noch ein zu niedriger pH-Wert ist für das Poolwasser empfehlenswert. Es kann dadurch sowohl zu Schäden an Poolmaterialien kommen als auch Ihrer Gesundheit schaden.

  1. Über die Verwendung von Chlor informieren

Ein beliebtes Mittel für die Reinigung und Desinfektion des Poolwassers ist Chlor. Es ist in verschiedenen Formen und Arten erwerbbar und muss der Dosierung entsprechend angewendet werden. Bei der Dosierung sollte genau auf die Herstellerhinweise geachtet werden, da es ansonsten zu Schäden der Poolmaterialien kommen kann. Achten Sie beispielsweise darauf, ob die verwendete Lösung bzw. Tabletten vor dem Gebrauch aufgelöst werden sollen oder nicht.

Merke: Fassen Sie die Reinigungsmittel oder Tabletten nicht mit den Händen an und setzen Sie bei Bedarf eine spezielle Maske auf, da Chlordämpfe entstehen können. Diese können andernfalls Ihrer Gesundheit schaden.

  1. Schockchlorung in der Nacht durchführen

Nach dem Winter oder nach einer längeren Badepause kann eine Schockchlorung sinnvoll sein. Bei dieser wird dem Wasser eine hohe Konzentration des Chlors zugegeben, sodass eine intensive Reinigung des Poolwassers erfolgt. Eine solche Schockchlorung sollte allerdings in der Nacht durchgeführt werden, da das Chlor nicht durch die UV-Strahlen der Sonne abgebaut wird. Außerdem ist es für Ihre Gesundheit ebenfalls von Vorteil, wenn Sie bei einer solch hohen Chlorkonzentration zunächst nicht ins Wasser gehen.

Merke: Geben Sie das nötige Chlor für eine Schockchlorung nicht in den Skimmer, da es aufgrund der verschiedenen Chemikalien zu ungewollten Reaktionen kommen kann. Um das zu vermeiden, sollten Sie vor einer Schockchlorung unbedingt den Rat eines Experten einholen und die Herstellerhinweise beachten.

  1. Das Poolwasser muss getestet werden

Jeder Poolbesitzer weiß vermutlich, dass der pH-Wert im Pool eine große Bedeutung hat. Doch viele vergessen, dass es weitere Parameter gibt, die in regelmäßigen Abständen überprüft werden sollten. Um eine optimale Wasserqualität zu gewährleisten, sollten Sie mindestens einmal die Woche das Wasser testen. Hierzu bieten sich verschiedene Teststreifen, Testkits oder auch automatische Testsysteme an.

Hier einmal die wichtigsten Parameter auf einen Blick aufgelistet:

  • pH-Wert
  • Chlorgehalt
  • Salz
  • Kalziumhärte
  • Kupfer

Merke: Sie müssen nicht immer alle Werte gleichzeitig messen, sondern können diese ab und zu variieren. Eine detaillierte Kontrolle durch einen Experten bietet sich ebenfalls mindestens einmal pro Jahr an. Dafür können Sie eine Flasche mit Poolwasser füllen, diese bei einem Experten abgeben und analysieren lassen.

  1. Die Filteranlage muss lange genug angeschaltet sein

Die Filtertechnik ist ein wesentlicher Bestandteil der Poolreinigung. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Mindestlaufzeit des Filters berücksichtigt wird. Diese liegt in der Regel bei circa acht Stunden und sollte nicht unterschritten werden. Andernfalls kann es zu hartnäckigen Verschmutzungen kommen, welche nur schwer aus dem Pool entfernt werden können.

Merke: Die benötigte Mindestlaufzeit des Filters ist unter anderem von der Größe Ihres Pools abhängig und sollte vorher ermittelt werden.

 

  1. Den Poolroboter nicht bei Algen verwenden

Ein Poolroboter ist die Spitzenklasse der Reinigungsgeräte für einen Pool und erleichtert Ihnen sehr viel Arbeit. Sie sollten allerdings einige Punkte berücksichtigen, um lange Zeit von der teuren Anschaffung profitieren zu können. Es ist deshalb besonders wichtig den Poolroboter nicht zum Entfernen von Algen zu verwenden. Diese kann das Gerät lediglich vor sich herschieben und verteilt sie im gesamten Pool. Bestenfalls sollten Sie also vor dem Gebrauch des Poolroboters alle größeren Partikel mit der Hand entsorgen.

Merke: Bei der Absaugung des Pools mit der Hand werden die Algen mitsamt einem Teil des Wassers aus dem Pool entfernt. Auch wenn Sie anschließend einen Teil des Wassers nachfüllen müssen, ist diese Methode trotzdem sehr effektiv und auf lange Zeit gesehen kostensparend.

  1. Den Filter nur so oft wie nötig rückspülen

Die Filtertechnik ist wie bereits erwähnt ein wichtiger Bestandteil Ihres Pools. Mithilfe der Rückspülung können Sie Verschmutzungen aus dem Filter herausspülen und den Filter vor Verstopfungen schützen. Nach einer Rückspülung liegt der Druck bei circa 0,8 bis 1,0 bar und die nächste Rückspülung wird ab einem Wert von circa 1,5 bis 1,7 bar nötig.

Merke: Die Rückspülung sollte so oft wie nötig, aber so selten wie möglich durchgeführt werden. Eine kleine Schicht auf dem Filter kann entgegen der Vermutungen nämlich sinnvoll für eine Filtration feiner Bestandteile sein.

Fehler vermeiden durch den Rat eines Experten

Fehler sind menschlich und können immer wieder passieren. Bei der Poolreinigung kann die Vermeidung von Fehlern aber entscheidend sein, um Ihre Gesundheit und die Bestandteile des Pools zu schützen. Deshalb ist es sinnvoll frühzeitig einen Experten, um Rat zu fragen und sich die Poolpflege genauer erklären zu lassen. Wir von swimmondo stehen Ihnen beim Poolbau und auch bei allen Fragen rund um den eigenen Pool gerne beratend zur Seite! Scheuen Sie sich nicht einen unverbindlichen Ersttermin anzufragen, um in Zukunft weniger Fehler bei der Poolreinigung zu machen!

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