Schwimmen und Covid-19 – das gibt es 2021 zu beachten

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Der Sprung ins kühle Nass ist auch zu Corona-Zeiten hoch im Kurs. Doch viele Leute hatten schon 2020 Angst davor, aufgrund einer möglichen Ansteckung in ein Schwimmbad zu gehen. Dieses Jahr wird es wieder ähnlich sein. Vor allem der Besuch einer Therme schreckte viele Menschen ab. Sie pilgerten dann doch lieber in ein Freibad, weil es ihnen aufgrund der Frischluft sicherer erschien. Aber muss man eigentlich vor einer Ansteckung mit Covid-19 Viren in Schwimmbädern Angst haben? Und was gibt es bei dem Gang ins Schwimmbad zu beachten?

Übertragung von Covid-19 Viren im Wasser 

Zunächst eins vorneweg: Eine Infektion kann mit großer Wahrscheinlichkeit nirgends ausgeschlossen werden. Die Viren suchen sich immer einen Weg. Es gibt aber manche Bereiche, in denen das Infektionsrisiko aufgrund der vorliegenden Bedingungen geringer ausfällt. Eine Übertragung passiert hauptsächlich von Mensch zu Mensch. Eine Virenübertragung über das Badewasser hingegen ist laut Bundesregierung ziemlich unwahrscheinlich. Würde eine infizierte Person in das Badewasser gehen, würden sich mögliche ausgeschiedene Viren erheblich verdünnen. Die Konzentration der Viren über das Wasser wäre so gering, dass es wahrscheinlich zu keiner Infektion kommen würde. Das bedeutet, dass sich Leute keine Gedanken rund um die Übertragung im Wasser machen müssen.

 

Freibad oder Hallenbad – wo gibt es das geringere Infektionsrisiko?

Pauschal lässt sich nicht sagen, ob das Infektionsrisiko in Freibädern oder in Hallenbädern höher ist. Es hängt immer von der Situation ab. Man kann aber davon ausgehen, dass das Risiko im Hallenbad etwas höher ausfällt als im Freibad. Das liegt an den sogenannten Aerosolen, die im Innenraum wahrscheinlicher sind. Allerdings ist die Luftfeuchtigkeit in Hallenbädern ziemlich hoch, sodass es in einer Therme die Aerosole schwer haben sollten. Es wird aber auch noch an der Aerosol-Wirkung beispielsweise von Tropos geforscht. Wichtig sind in allen Bereichen die Hygienemaßnahmen wie:

  • Auf den Mindestabstand von 1,5m achten
  • Regelmäßige Desinfektionsmittel verwenden
  • Vorzugsweise nach dem Baden daheim abduschen

2020 mussten Schwimmbäder und Schwimmhallen Hygienekonzepte erarbeiten. Es durfte immer nur eine begrenzte Anzahl an Leuten gleichzeitig im Schwimmbadbereich und auch im Wasser verweilen. Auch hinsichtlich eines Bistros gab es diverse Einschränkungen wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, Personenbegrenzung im Bistrobereich und regelmäßige Desinfektion.

Wir haben erwähnt, dass das Infektionsrisiko in Hallenbädern etwas höher ausfällt als in Freibädern. Wie auch das Umweltbundesamt mitteilt, werden Viren durch die ständige Aufbereitung des Wassers (Filtration und Desinfektion) inaktiv. Wer zusätzlich in einem Freibad auf genügend Abstand achtet und keine Grüppchen bildet, der kann im Sommer laut der aktuellen Erkenntnisse bedenkenlos schwimmen gehen.

Was gibt es beim Schwimmen noch zu beachten?

Allgemein sollten nur gesunde Menschen in das Schwimmbad und das Hallenbad zum Schwimmen gehen. Das gilt natürlich auch für das Baden im offenen Meer. Aber eigentlich ist das auch schon lange klar, und nicht erst seit Corona. Da Covid-19 aber auch ohne Symptome ablaufen kann, ist dies ein heikles Thema. Leute, die nichts von der Erkrankung merken und somit nicht wissen, dass sie ansteckend sind, würden im Schwimmbad aufkreuzen und möglicherweise unwissend andere Leute in Gefahr bringen. Von daher ist es eben auch so wichtig, unbedingt die Abstandsregeln einzuhalten und darauf zu achten, nicht zu nah mit anderen Leuten in Kontakt zu kommen.

Ganz sicher gehen – eigenen Pool bauen

Wer den ganzen Studien und Erkenntnissen nicht traut und deswegen lieber auf das Badevergnügen verzichten möchte, der könnte sich für einen eigenen Pool im Garten entscheiden. Ein eigener Gartenpool ist eine gute Alternative und zu Corona Zeiten eine gute Investition. Solch ein Pool bringt folgende Vorteile mit sich:

  • Jederzeit nutzbar
  • Spontan, ohne fahren, parke etc. Verfügbar
  • Kein Gedränge wie im Schwimmbad
  • Nur ausgewählte Personen nutzen den Pool
  • Jede Menge Ruhe im eigenen Swimmingpool

Noch mehr Sicherheit geht dann wirklich nicht. Vor allem ist im eigenen Pool so viel Platz, wie man sich wünschen kann. Man muss keine Rücksicht auf andere Leute nehmen, sondern kann nach Belieben Runde für Runde schwimmen und das kühle Nass genießen.

Dadurch spart man sich auf Dauer auch viel Geld. Die Fahrt zum Schwimmbad entfällt. Es muss kein Eintritt bezahlt werden. Auch der Fahrt an einen Badesee oder ans Meer könnte entfallen, da man ja die eigene kleine Oase direkt im Garten hat. Warum sollte man da in die Ferne schweifen, wenn es daheim auch so schön ruhig und entspannt ist.

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