Was kostet ein Beton-Pool?

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Sie würden gerne einen Beton-Pool bauen? Dann sollten Sie sich im Vorfeld ausreichend über die anfallenden Kosten informieren. Beim Poolbau sind nicht nur die Anschaffungs-, sondern auch die Folgekosten von Bedeutung. Dies wird schnell vergessen und kann anschließend zu Unzufriedenheit führen. Um dem entgegenzuwirken, klären wir Sie in diesem Beitrag über die Kosten eines Beton-Pools auf. Außerdem nennen wir Ihnen wichtige Punkte, auf die Sie bereits bei der Planung des Pools achten sollten. Dies wird Ihnen sowohl Kosten als auch Nerven für spätere Umbauten sparen.  

Was ist ein Beton-Pool?


Bevor wir uns den finanziellen Aspekt anschauen, möchten wir Ihnen erklären, was ein Beton-Pool überhaupt ist. Bei einem Beton-Pool werden zum Bau Module verwendet, die anschließend mit Beton gefüllt werden. Beispiele für solche Module sind Schalsteine oder auch U-Steine. Wichtig für die Auswahl passender Steine ist eine hohe Stabilität.

Nach dem Setzen und Befüllen der Steine verputzen Sie die Wände Ihres Pools sowohl von innen als auch von außen. Hierfür bietet sich beispielsweise ein Kalk-Zement-Putz an. Eine Folie für den äußeren Teil des Pools sorgt anschließend für einen besseren Schutz. Somit ist Ihr Pool optimal gegen äußere Einflüsse wie Feuchtigkeit oder auch Steine gewappnet.

Die Verrohrung bei einem Beton-Pool wird ebenfalls in Eigenarbeit durchgeführt. Hierzu verwenden Sie entsprechende Rohre, die Sie je nach Bedarf verlegen. Falls Sie bei der Ausführung unsicher sind, können Sie für diesen Schritt einen Experten beauftragen.

Für eine ausreichende Stabilität rund um den Pool wird eine dünne Schicht aus Sand oder feinem Kies aufgefüllt. Es folgt die Hinterfüllung mit Erde sowie die Verdichtung.

Sobald die Innenfolie des Pools angebracht ist, können Sie das Wasser nach entsprechender Anleitung einlaufen lassen.

Hinweis: Wie Sie sehen, ist ein Beton-Pool eine einfache und kostengünstige Möglichkeit des Poolbaus. Es wird wenig Material benötigt, jedoch wird ein großer Anteil Eigenarbeit gefordert, um einen Beton-Pool selbst zu bauen. Dementsprechend ist diese Pool-Variante im Vergleich zu einem Polypropylen-Pool deutlich günstiger.

Wie viel kostet ein Beton-Pool?


Ein Pool ist der Lebenstraum vieler Menschen, doch wie hoch sind die Kosten? Dies hängt zunächst von der gewählten Pool-Variante ab. Hier betrachten wir einen Beton-Pool.

Einflussfaktoren auf den finalen Preis eines Pools


Zunächst einmal kommt es beim Endpreis auf viele Faktoren an. Die Größe, Form, Tiefe und auch die zusätzlichen Extras spielen eine Rolle. So ist ein größerer und tieferer Pool entsprechend teurer. Allein die Bau-Materialien haben ihren Preis, hinzu kommen zusätzliche Kosten für eine Filteranlage, eine Pumpe, eine Überdachung des Pools oder bei Bedarf auch eine Heizung.

Hinweis: Berücksichtigen Sie bereits bei der Planung eines Pools die späteren Folgekosten. Dazu zählen sowohl die Wasser- als auch die Stromkosten. Bei Bedarf bietet es sich außerdem an, die entsprechenden Anbieter zu vergleichen und bei günstigeren Preisen eventuell zu wechseln.

Das Gießen einer Bodenplatte ist zwingend erforderlich!


Bei den Kosten muss ebenfalls berücksichtigt werden, dass für einen Pool aus Beton das Gießen einer Bodenplatte zwingend erforderlich ist. Dementsprechend muss vorab ein entsprechend großes Loch ausgehoben und anschließend eine Menge Beton bestellt werden. Auch dieser Schritt kann von einer Expertenfirma übernommen werden. Diese Kosten müssen für den finalen Preis eines Pools entsprechend einkalkuliert werden.

Kosten für einen Pool aus Beton


Sofern Sie für alle Arbeiten eine Firma beauftragen, müssen Sie für einen Pool aus Beton mit Kosten zwischen 20.000 und 30.000 € rechnen. Falls Sie viele Arbeiten bei dieser Pool-Variante selbst durchführen können, senkt dies den Endpreis deutlich. Übernehmen Sie beispielsweise das Gießen der Bodenplatte sowie das Aufstellen und Befüllen der Steine selbst, sinken die Kosten entsprechend. Somit kann der Preis für einen Beton-Pool mit einem hohen Eigenarbeitsanteil auf ca. 10.000 € sinken.

Was sind die Vor- und Nachteile eines Beton-Pools?


Falls Sie sich unsicher sind, inwiefern ein Beton-Pool für Sie infrage kommt, haben wir hier die wichtigsten Vor- und Nachteile zusammengefasst. Natürlich wissen Sie letztendlich selbst am besten, welche Pool-Variante zu Ihnen und vor allem auch zu Ihrem Garten passt. Hier möchten wir Ihnen zumindest die allgemeinen Vor- und Nachteile eines Beton-Pools aufzeigen:

Vorteile

Nachteile

Kostengünstig bei einem hohen Eigenarbeitsanteil.

Große Gestaltungsfreiheit, da Sie selbst den Pool gestalten und kaum Vorgaben beachten müssen. Dementsprechend können Sie den Pool so groß planen, wie Sie möchten und auch bereits eine Treppe aus Beton in die Planung integrieren.

Lange Haltbarkeit, da die verwendeten Steine sehr robust sind.

Bei einem hohen Eigenarbeitsanteil entsprechend viel Arbeit und bei Beauftragung einer Firma relativ teuer.

Viele Arbeitsschritte, da jeder Stein einzeln gesetzt und später befüllt werden muss.

Die Umsetzung dauert durch das Gießen der Bodenplatte sowie die Befüllung der Steine etc. entsprechend etwas länger.

Ist es sinnvoll, einen Beton-Pool selbst zu bauen?


Wie Sie im oberen Abschnitt gelesen haben, können Sie viel Geld sparen, wenn Sie möglichst viele Arbeiten selbst erledigen. Hierbei sollte Ihnen der entsprechende Arbeitsaufwand bewusst sein. Besonders beim Arbeiten mit Beton benötigen Sie ein gewisses handwerkliches Geschick. Andernfalls kann der Stressfaktor hoch werden, wenn der Beton angeliefert wird und schnellstmöglich in den Steinen verteilt werden muss. Deshalb sollten Sie Ihre handwerklichen Fähigkeiten für den Bau eines Pools möglichst realistisch einschätzen können.

Fehler sind bei diesem Vorhaben immer möglich


Vermutlich haben Sie bisher keinen Pool selbst gebaut und werden es nun in Ihrem Garten das erste Mal tun. Sie kennen es sicherlich selbst, dass beim ersten Mal nicht immer alles glatt laufen muss. Daher werden Sie eventuell zu viel oder zu wenig Material bestellen, die benötigte Betonmenge zu ungenau kalkulieren oder auch die Folie des Pools beschädigen. All dies sind Fehler, die Ihnen als Anfänger passieren können. Darüber sollten Sie sich bewusst sein, wenn Sie einen Beton-Pool selbst bauen wollen.

Ein Experte kann Sie jederzeit bei Problemen beraten!


Um Fehler zu vermeiden, ist es sinnvoll, für den Poolbau einen Experten an seiner Seite zu haben. Dadurch machen Sie trotzdem viele Schritte in Eigenarbeit, können aber erklärende Videos oder persönliche Beratung für eine möglichst reibungslose Umsetzung in Anspruch nehmen. Außerdem haben Sie immer einen Ansprechpartner, wenn Sie mal nicht weiter wissen sollten oder falls Sie kurzfristig doch eine helfende Hand benötigen. Dieses Konzept verfolgen wir bei Swimmondo, damit Sie am Ende stolz darauf sein können, Ihren Pool selbst gebaut zu haben. Gleichzeitig verhindern Sie mit einem Selbstbau unter Anleitung, dass Sie mit dem Endergebnis aufgrund von Fehlern unzufrieden sind.

Swimmondo als Ihre helfende Hand für den Poolbau


Swimmondo ist ein Team aus Experten rund um die Planung sowie den Bau von Pools. Wir stehen Ihnen sowohl telefonisch, per Videokonferenz oder auch bei Problemen vor Ort zur Seite. Bei der Planung des Pools können wir Sie bezüglich Ihrer Wünsche beraten und Ihnen die Pool-Variante empfehlen, die am besten zu Ihren Vorstellungen sowie Ihrem Budget passt. Ein Poolbau mit einem hohen Anteil an Eigenarbeit ist für preisbewusste Menschen definitiv empfehlenswert. Hierbei sind wir überzeugt, dass unsere Experten Ihnen die Planungs- sowie die Bauphase so angenehm wie möglich machen und Sie ihrem Traum vom eigenen Pool trotz Selbstbau auf entspannte Weise näherkommen!

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1 Kommentar zu „Was kostet ein Beton-Pool?“

  1. nur das Loch, Bodenplatte, hochmauern mit Betonfüllsteinen, ausgießen und die notwendige Bewährung, plus 2x Ablauflöcher mit Leerrohr, 2x Lampengehäuse und 3x Einlauf (Mauerdurchbruch) kosten ca 15k. (vor 2 Jahren noch 10k), Die Qualität der Arbeiten ist durchwachsen – von den Maurern(?) hat es wohl keiner gelernt. Die Grundmaase stimmen im Allgemeinen nur im Detail schlampig (langjährig ortsansässige Baufirma), Versatz zwischen den Reihen der Schalsteine bis zu 1 cm… mit dem norwendigen Werkzeug und Manpower bekommt man das so auch oder besser hin…
    Also ja- man kann selber bauen, ja es lohnt sich und die Qualität ist wenn man es machen lässt auch nicht besser…

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